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Medienkompetenz

Veröffentlicht am 21.09.2020

Neu: Medienkompetenz

(Lernen im digitalen Zeitalter)

Definition von Medienkompetenz: Prof. Dr. Dieter Baacke ist ein bekannter Erziehungswissenschaftler und Medienpädagoge. Er definiert Medienkompetenz als Bestandteil einer grundsätzlich kommunikativen Kompetenz. Also als medienübergreifende Fähigkeit, eine Sprache zu verstehen und bewusst zu nutzen.

Das Medienkompetenzraster der Kultusministerkonferenz (KMK) legt fest, welche Schlüsselkompetenzen Schüler (w/m/d) in ihrer Schulpflichtzeit erwerben sollen und beinhaltet folgende sechs Säulen:

1. Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren

Hier sollen Schüler: Informationen finden, filtern, speichern sowie qualitative Quellen erkennen und Informationen sowie Daten organisieren. Viele Lehrer sind mit Quellenangaben von Wikipedi* und Co nicht einverstanden. Warum? Fragen sich Schüler. Auf solchen Seiten ist schließlich der komplette Inhalt von wichtigen Themen zusammengefasst. Doch werden die ursprünglichen Quellen genau betrachtet, so stellt jeder schnell fest, dass diese Seiten dem Spiel Stille Post ähneln. Vieles wurde manipuliert oder falsch dargestellt. Aufgrund dessen ist es von großer Bedeutung, ganz sorgfältig geeignete Quellen zu finden. Dabei unterstützen wir dich. Angefangen bei dem geeignetsten Google-Suchwort, bis hin zur Auswahl der besten Quellen.

Anschließend verarbeiten wir die Daten. Das bedeutet, dass du sie beispielsweise liest und in deinen eigenen Worten zusammenfasst. Dabei nutzt du bestimmte Office-Programme wie zum Beispiel Word. Im Anschluss wird dein Text richtig an deinem PC gespeichert. Das bedeutet, dass du auf deinen Desktop Ordnung bringst! Du wirst dabei einen digitalen Ordner für die Schule anfertigen, welcher weitere Ordner wie beispielsweise einzelne Fächer beinhaltet. So findest du deine Materialien schnell wieder. Zudem kannst du diese auf einem USB Stick speichern und zur Schule mitnehmen, um dort eventuell weiter zu arbeiten oder deine Ergebnisse in einem Referat oder einer Power Point - Präsentation vorzustellen. Auch hierbei helfen wir dir gerne.

2. Kommunizieren und Kooperieren

Hier lernst du mit Hilfe digitaler Werkzeuge, globales Kommunizieren und Arbeiten, unter Berücksichtigung bestimmter Umgangsformen, kennen. Anhand verschiedener Apps kannst du mit anderen kommunizieren und arbeiten. Es gibt beispielsweise Programme wie Microsoft-Teams. Dort kannst du im virtuellen Klassenraum mit deinen Mitschüler/innen und Lehrer/innen lernen. Jedoch solltest du darauf achten, dass du dabei bestimmte Regeln einhältst. Du darfst beispielsweise niemanden im Internet beleidigen. Zudem solltest du deine persönlichen Daten oder die deiner Mitschüler/innen oder Lehrer/innen niemals an andere weitergeben. Hacken und Cyber-Mobbing ist verboten und strafbar!

3. Produzieren und Präsentieren

Hier werden Medienprodukte kreativ und planvoll erstellt,  Informationen ausgewählt, adressatengerecht aufbereitet sowie präsentiert und rechtliche Vorgaben wie Quellenangaben berücksichtigt. Zunächst musst du dir bewusst werden, wer dein Adressat ist. Normalerweise ist es deine Klasse, der du ein bestimmtes Thema vorstellst. Danach lernst du zu erkennen, welche Medien die beste Wahl für deine Präsentation sind. Da gibt es das altbewährte Power Point oder moderne Podcasts und immer wieder Neues. Deine Präsentationen müssen den altbekannten roten Faden aufweisen. Du solltest dein angeeignetes Wissen so transparent vernetzen, dass auch deine Mitschüler/innen das Thema verstehen. Ganz wichtig sind die Quellenangaben, da jeder Urheber, also Autor seines eigenen Textes, alleine das Recht über deren Verfügungsgewalt hat. Die Nutzung, Veröffentlichung und Vervielfältigung eines Werkes muss erst vom Urheber genehmigt werden. Dabei ist es sehr wichtig, dass du bestimmte Textauszüge richtig zitierst und in Texte einbinden kannst. Falls du später einmal studieren solltest und deine Bachelor-/ Master- oder gar Doktorarbeit schreibst, weißt du wovon hier geredet wird. Einigen Politikern wurde bereits ihr Doktortitel aberkannt, da sie nicht richtig zitierten.

4. Schützen und sicher Agieren

Du wirst lernen, Risiken bei der Informationssuche und Kommunikation zu erkennen und Maßnahmen zum Schutz deiner Privatsphäre und der anderer zu erkennen. Wir werden dir zeigen, wie du Suchtgefahren vermeidest und Umweltauswirkungen kennst. Da auch Erwachsene nicht hundert Prozent perfekt auf ihre Daten aufpassen, können dies Kinder wohl erst recht nicht. Deswegen ist es sehr bedeutsam, dass du keine Daten von dir im Internet preisgibst. Damit meinen wir Fotos, deinen Namen, Adresse, Geburtsdatum und vieles mehr. Leider weiß niemand genau, wo diese Daten letzten Endes landen.

5. Problemlösen und Handeln

Du wirst lernen eine bedarfsgerechte Auswahl von digitalen Werkzeugen zu treffen. Außerdem wirst du Strategien zum Lernen, Arbeiten und Problemlösen entwickeln. Dabei die Funktionsweisen und Prinzipien der digitalen Welt verstehen und bewusst automatisierte Abläufe einsetzen. Mit Hilfe spezieller Apps ist heute vieles möglich. Du kannst ganz schnell die richtige Rechtschreibung kontrollieren, Wörter von Deutsch auf Englisch übersetzen. Nutze die Dinge, die dein Leben vereinfachen. Im Nachhilfeunterricht wirst du zudem mit speziellen Apps, wie GeoGebra, Word, Excel und PowerPoint vertraut. Dies sind die Basics, welche du im Schulalltag nutzen solltest.

6. Analysieren und Reflektieren

Du solltest mit der Zeit digitale Medienangebote und deren Gestaltung kennen und bewerten können und deren Wirkung auf das eigene Nutzungsverhalten, auf Einstellungen und Entscheidungen erkennen. Du wirst einen Einblick in die wirtschaftliche Bedeutung von digitalen Medien bekommen und Digitalisierung als Mittel zur demokratischen Teilhabe nutzen. Was wir damit meinen? Du solltest genau schauen, auf welche Seiten du dich im Internet befindest und wie gut diese recherchiert sind. Ganz wichtig ist dies bei sogenannten Fake News. Diese möchten bewirken, dass sie gezielt die Meinung ihrer Leser manipulieren. Zudem solltest du auf deinen täglichen Medienkonsum achten und selbst merken, wann es zu viel ist oder welche Inhalte für dich nicht geeignet sind. Reflektiere immer über deinen Medienkonsum.

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